Was Du wissen solltest

Ankern

Das wichtigste beim Ankern ist der Ankerplatz, hier werden vorwiegend Buchten verwendet, da diese einen entsprechenden Wind und Wellenschutz bieten, damit ein ruhiges und sicheres vor Anker liegen möglich ist.

Aussenbordmotor

Außenbordmotoren sind im Gegensatz zu Innenbordmotoren häufig auf kleinen Motorbooten und Dingis anzutreffen. Außenborder werden meistens am Heck des Bootes in der Nähe des Hecks angebracht.

Bareboat Charter

Nennt man die Vermietung einer Segel- oder Motoryacht ohne Skipper oder Besatzung.

Baden

Wird während des Segelns gebadet, immer darauf achten, dass der Skipper Bescheid weiß und stets ein wachsames Auge auf den Schwimmenden wirft. Zu schnell verliert man den Kontakt zum Boot, auch wenn man sich an der Badeleiter festhält und sich nachziehen lässt.

Beiboot

Das Dingi (auch Dinghi oder Dinghy sind gebräuchlich) ist ein kleines Beiboot, das von einer einzelnen Person bedient werden kann. Es wird in der Regel mit einem Außenbordmotor betrieben.

Beaufortskala

Beaufortscala

Bordkasse

In die Bordkasse zahlen alle Mitsegler zu gleichen Teilen ein. Der Skipper wird freigehalten, zahlt also nicht in die Bordkasse ein. Daraus werden dann Ausgaben bestritten wie Essen, Getränke, Motorstunden (Diesel), Liegegebühren in Marinas etc. Je nach Crew sind pro Person ca. 150 € je Woche anzusetzen.

Bordtoilette

Je nach grösse der Yacht sind an Bord 1-3 Toiletten. Diese werden mit Seewasser betrieben.

Brauchwasser an Bord

Yachten sind mit Wassertanks ausgestattet, allerdings ist die Menge an Wasser natürlich begrenzt. Auf Fahrtenyachten findet man oft kleine Entsalzungsanlagen, damit Süßwasser autark gewonnen werden kann. Im Allgemeinen sollte man trotzdem sparsam mit Wasser umgehen.

Check-in / Check-out

Die üblichen Check-in Zeiten sind samstags 16:00 / 17:00 Uhr. Der technische Check-out ist in der Regel Freitag nachmittag gegen 16:00 Uhr. Ihr könnt an Bord noch übernachten, solltet aber bis 9:00 Uhr des Folgetages (Samstag) das Schiff verlassen haben.

Dusche

Auf vielen Yachten findet man auf der Badeplattform eine Außendusche, mit der man sich nach dem Baden kurz das Salz von der Haut spülen kann. Der Vorteil der Außendusche gegenüber den Innenduschen ist auch, dass die Dusche anschließend nicht getrocknet werden braucht. Bei kühlerer Witterung wird man wohl die Innendusche bevorzugen.

Einkauf

Oft steht Seglern kein Fahrzeug zur Verfügung, so dass die Einkäufe für Verpflegung zum Boot getragen werden müssen. Deshalb bieten sich insbesondere Supermärkte in Hafen-/Wassernähe an, so dass man nicht all zu weit schleppen muss.

Energie an Bord

An Bord einer Yacht hat man – sofern man nicht in einer Marina liegt und Landstrom bezieht – nur begrenzt Energie zur Verfügung. Um nicht ständig den Notstromgenerator laufen lassen zu müssen bzw. den Motor laufen zu lassen, um mit Hilfe der Lichtmaschine die Batterien zu laden sollte man immer Energie sparen.

Gas zum Kochen

Zum Kochen wird in vielen Yacht-Pantrys Gas verwendet. Aus Sicherheitsgründen sollte der Gashahn geschlossen sein, wenn gerade nicht gekocht wird.

Kautionsversicherung für die Yacht

Charteryachten sind in der Regel vollkaskoversichert. Vercharterer und dessen Versicherung haben üblicherweise eine Selbstbeteiligung im Schadenfall vereinbart. In der Regel entspricht die Selbstbeteiligung der zu hinterlegenden Kaution des Charterers. Entsteht während des Törns an der gecharterten Yacht ein Schaden, kann das Charterunternehmen die Kaution ganz oder zum Teil einbehalten. Dieses finanzielle Risiko deckt die Garantieleistung zur Absicherung von Charterkautionen ab und ist unbedingt zu empfehlen.

Kinder

Gewisse Regeln sollten von den Kindern und Erwachsenen befolgt werden: Kinder haben während des Segeln immer Schwimmwesten an (auch wenns noch so heiß ist). Kinder sind nie ohne zumindest einen Erwachsenen an Deck. Sollte ein Kind über Bord gehen, springt sofort ein Erachsener hinterher (der im Idealfall auch eine Schwimmweste trägt). Der Skipper sollte bei der Törnplanung lange Kreuzkurse vermeiden und bei angekündigtem Schlechtwetter oder Starkwind besser im Hafen bleiben. Wenn man sich aber kein Törnziel aufzwingt, segelt wohin einen der Wind so treibt, und genug Badepausen einplant dann wirds klappen. Für die Kinder und die Eltern ist es jedenfalls das Größte einmal auch gemeinsam schwierige Situationen (von der Flaute bis zu plötzlich einsetzenden Reffmanövern - Segelfläche verkleinern) zu meistern.

Kleidung

Ideal beim Segeln ist „Outdoor-Kleidung, sie muss nicht zwingend von einem Segelbekleidungs-Hersteller sein. Eine Kopfbedeckung ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen. An Bord tragen wir sportliche Schuhe mit heller Sohle. Auf Gummistiefel kann man in den Sommermonaten i.d.R. verzichten. Im Frühjahr und Herbst sollte die Bekleidung auf jeden Fall einem längeren Regen standhalten und winddicht sein. Auch warme Unterbekleidung ist dann wichtig.

Kühlschrank

Die meisten Yachten haben einen elektrisch betriebenen Kühlschrank an Bord. Mit Landstrom in Marinas oder unter Motor steht genügend Strom bereit, um den Kühlschrank zu betreiben. Unter Segeln und vor Anker kann es allerdings mit dem Strom knapp werden. Deshalb sollte dem Bordkühlschrank nicht so sehr vertrauen wie zuhause. Produkte, welche gekühlt werden müssen sollten nicht unnötigerweise auf Vorrat gekauft werden.

Landgang

In der Regel wird jeden Nachmittag oder Abend eine Marina, ein Hafen oder eine Bucht angesteuert. Auf Wunsch können auch längere Landgänge für Besichtigungen und Sehenswürdigkeiten eingeplant werden.

Marinas im Vergleich zu Buchten

Ob vorwiegend Marinas oder Ankerbuchten angelaufen werden, ist Geschmackssache. Manche Segler schwören auf Marinas, wo man andere Segler trifft und sich mit ihnen austauschen kann, den Komfort von praktisch unbegrenztem Wasser und Strom genießen darf und an Land auch Duschen vorfindet, so dass nicht die engeren Duschgelegenheiten an Bord genutzt werden müssen. Um an Land zu gehen benötigt man kein Beiboot sondern kann bequem über den Steg gehen. Anderen Seglern sind Ankerbuchten aus vielfältigen Gründen lieber: man ist näher an der Natur als in Marinas, die zum Teil mitten in der Stadt liegen und sieht eher naturbelassene Orte, man kann fast jederzeit ins Wasser springen und liegt nicht dicht an dicht neben anderen Yachten. Außerdem ist das Ankern in Buchten eine ganz andere Erfahrung, die sich sehr von dem unterscheidet was man vom Alltag gewohnt ist. Allerdings muss man, um an Land zu kommen, das Beiboot startklar machen und paddeln bzw. den Außenborder verwenden.

Packliste

Anbei findest Du eine Empfehlung als pdf-Datei zum Download. Bitte auf keinen Fall einen Koffer mitnehmen, auch keinen kleinen Rollkoffer, denn er nimmt zu viel Platz in der Kajüte weg – bitte reise unbedingt mit einer faltbaren Tasche oder einem Seesack an.

Seemeilenbestätigung

In Deutschland müssen für die meisten Bootsführerscheine, welche über den Sportbootführerschein (SBF) See hinausgehen entsprechende nautische Erfahrungen nachgewiesen werden. Für den Sportküstenschifferschein (SKS) oder den Sportseeschifferschein (SSS) sind 300 Seemeilen bzw. 1.000 Seemeilen in küstennahen Gewässern nachzuweisen.

Seekrankheit

Im Durchschnitt wird jeder 6. Segler von Übelkeit oder von Schwindelgefühlen auf See geplagt. Sobald man wieder festen Boden unter den Füssen hat ist das verschwunden. Nach 2-3 Tagen hat man sich daran gewöhnt.

Segeln ohne Segelschein

Mit einem erfahrenem und Revierkundigen Skipper - Dieser übernimmt die Führung der Yacht und zeigt die schönsten Plätze des Reviers, selbstverständlich in Abstimmung mit den Mitsegler. Mitsegeltörn - einfach eine Koje oder eine Doppelkabine buchen und zusammen mit Gleichgesinnten erkundest Du / Ihr die schönsten Winkel des Reviers unter der verantwortungsvollen Führung eines erfahrenen Skippers. Charter einer Segelyacht mit kompletter Besatzung - Die geräumigen Yachten sind mindestens mit einem Skipper und auf Wunsch mit einem Koch besetzt. Die professionelle Crew ist bemüht, alle Wünsche zu erfüllen. Ein Segelurlaub bei dem Du Dich um nichts kümmern musst. Das ist Komforturlaub der Extraklasse!

Sicherheit

Unsere Skipper verfügen über alle gesetzlich vorgeschriebenen Führerscheine und Patente für die See, segeln seit vielen Jahren und haben dabei mehrere tausend, wenn nicht sogar zehntausend Meilen gesegelt. Jeder Skipper ist sich der Verantwortung, die er für die Crew trägt, bewußt.

Skipper / Schiffsführer

Unsere Skipper können an Bord alle anfallenden seemännischen Arbeiten allein erledigen und die Yacht alleine steuern. Im Rahmen eines Coachings oder Training ist das Mithelfen ein wichtiger Bestandteil des Törns.

Transitlog / Permit

Für eine Fahrerlaubnis (das Transitlog für die Türkei, das Permit für Kroatien oder Slowenien) benötigen wir dafür Ihre Crew-Liste. Die anfallenden Gebühren entnehmen Sie bitte dem Angebot.

Wäsche waschen

An Bord gibt es in der Regel keine Waschmaschine, so dass man bei längeren Törns auf Handwäsche zurückgreifen muss oder die Wäsche zur Wäscherei bringen muss. Die Wäsche im Salzwasser zu Waschen ist keine gute Idee. Das Salz sorgt dafür, dass die Wäsche klamm und feucht ist.

Welche Scheine brauche ich als Segelyacht-Charterer?

Yacht mieten als Segelanfänger

Grundsätzlich, wir sollten vorher klären wie oft Du schon als Skipper unterwegs warst und welche Erfahrung Du mitbringst - ein Gespräch wäre hier sinnvoll.